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Zukünftige EPC-Anforderungen in Spanien: was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Nachhaltiges Wohnen wird immer wichtiger – nicht nur in Flandern, sondern auch in Spanien. Während in Flandern bereits strengere Renovierungspflichten gelten, arbeitet Spanien Schritt für Schritt an einem energieeffizienteren Wohnungsmarkt. Für Käufer und Verkäufer bedeutet das vor allem mehr Klarheit und zusätzliche C…

Zukünftige EPC-Anforderungen in Spanien: was Käufer und Verkäufer wissen müssen

Neue Richtlinien ab 2030 Derzeit gibt es in Spanien noch keine verpflichtenden Renovierungen wie in Flandern, aber nach und nach treten neue Regeln in Kraft.

Januar 2030 muss jede Immobilie, die verkauft oder vermietet wird, mindestens die Energieklasse E aufweisen.

Konkret bedeutet das, dass ältere Immobilien mit einem niedrigeren Label zunächst verbessert werden müssen, um für Verkauf oder Vermietung attraktiv zu bleiben.

Vor allem ältere Immobilien profitieren von Maßnahmen wie besserer Dämmung, neuen Fenstern, effizienteren Heiz- oder Kühlsystemen und gegebenenfalls Solaranlagen.

Das muss jedoch nicht negativ sein: Immobilien, die in diese Maßnahmen investieren, gewinnen nicht nur an Komfort und niedrigeren Energiekosten, sondern steigen auch im Wert.

Energieeffiziente Immobilien sind jetzt schon gefragter und werden in Zukunft noch attraktiver für Käufer sein.

Unterstützung und Förderungen machen es möglich Die spanische Regierung und die Europäische Union stellen verschiedene Fördermittel bereit, um Renovierungen attraktiv und erschwinglich zu machen.

So können bis zu 40 % der Kosten bei einzelnen Wohnhäusern und sogar bis zu 80 % bei Wohnanlagen bezuschusst werden.

Darüber hinaus wird an einem nationalen Renovierungsplan (PNRE 2026) gearbeitet, der Eigentümer zusätzlich unterstützen soll.

Neu ist auch, dass steuerliche Absetzbeträge von bis zu 7.500 € pro Jahr bei energiesparenden Verbesserungen an der Immobilie möglich sind.

Das macht den Schritt zu einer energieeffizienten Immobilie oft kleiner als gedacht.

Das EPC-Zertifikat: ein fester Wert Das EPC-Zertifikat bleibt bei Verkauf oder Vermietung verpflichtend.

Das ist ein einfacher Schritt, der Klarheit über die Energieeffizienz der Immobilie schafft.

Die Kosten hängen von der Größe ab, liegen aber meist zwischen 90 € und 150 €.

Mit diesem Zertifikat weiß ein Käufer genau, woran er ist, und ein Verkäufer kann Vertrauen am Markt ausstrahlen.

Eine Investition in die Zukunft Wer sich heute bereits für eine Immobilie mit gutem Energielabel entscheidet oder bei Renovierungen vorausschauend handelt, tätigt eine kluge Investition.

Nicht nur weil der Energieverbrauch und die Wohnkosten sinken, sondern auch weil die Immobilie auf dem Markt attraktiver bleibt – jetzt und in Zukunft.

Fazit Die neuen Regeln in Spanien sind vor allem eine Chance, Immobilien komfortabler, energieeffizienter und wertvoller zu machen.